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Paradies

Paradies

MAERZ CONTEMPORARY BERLIN

Christoph Pöggeler
Paradise

3 June – 2 July 2016

Opening Fri 3 June, 6pm

Maerz Contemporary Berlin presents Christoph Pöggeler’s latest paintings from his Düsseldorf studio in this solo exhibition titled Paradies, the German word for paradise, derived from the ancient Eastern Iranian word pairi-daēza, a place of eternal harmony. The show pivots around a composition with the same title, a 122x216cm piece of wood on which a broad strip of blue sky is painted above a partially interrupted section of fence. The artist‘s preference for painting on wood was evident in last September’s group exhibition at Positions in Berlin.

There are objective contrasts, abstract contradictions and still harmonies in Pöggeler’s style. Diptychon (2016) shows two nudes on separate pieces of wood. A more reserved young male is painted onto the surface of a vertical plank whereas a bolder young female seems to spring out of a splendidly marked circular piece of wood.

Comparing this new piece with Pöggeler’s Schwarze Löcher, of well-clad businessmen depicted on a rough, used table top, one is again reminded of Neue Sachlichkeit or New Objecivity, the short intense period of realistic painting during Germany’s Weimar Republic that arose in reaction to expressionism.

Pöggeler also chooses simple inanimate objects such as a wagon axle in Omnibus (2016) as his subject matter and paints these with accurate detail, evoking a magic similar to the spiritual one emanating from the ultimate German romantic painter Caspar David Friedrich’s 19th c. works. In Pöggeler’s piece Haus/Tempel (2016), the artist depicts a somewhat surreal, Dali-esque, spindly outline of a house which exudes the same boundless melancholy as Friedrich’s solitary monk in Mönch am Meer (1810), or Andrew Wyeth’s yearning girl in Christina’s World (1948) more than a century later.

The show will open Friday 3 June 6pm.

The artist will be present.

For further info please check www.maerzcontemporary.com

 

MAERZ CONTEMPORARY

Christoph Pöggeler

Paradies

3 . Juni – 3.  Juli 2016

Eröffnung am Freitag 3 Juni, 18.00 Uhr

Maerz Contemporary Berlin zeigt Christoph Pöggelers neueste Arbeiten aus seinem Düsseldorfer Atelier in der Soloausstellung Paradies, ein Begriff der vom alten ostiranischen Wort pairi-daēza, dem Ort ewiger Harmonie, abstammt. Das gleichnamige Werk in der Ausstellung ist ein 122x216cm großes Holzbrett, auf das der Künstler einen breiten Streifen blauen Himmel über einem teilweise unterbrochenen Zaun gemalt hat. Bereits in der Gruppenausstellung Positions im vergangenen September in Berlin zeigte Pöggeler an Arbeiten wie Schwarze Löcher (2014) und Alte Zypressen (2014) seine Vorliebe, auf ausgewähltem Holz zu arbeiten.

Christoph Pöggelers Darstellungen enthalten objektive Kontraste, abstrakte Widersprüche und stille Harmonien. Diptychon (2016) zeigt zwei Akte auf ihren separaten Holzhintergründen – den mehr verhaltenen jungen Mann auf einer vertikalen Planke, während das forsche Mädchen aus einer Platte mit markanter Maserung hervorzutreten scheint.

Vergleicht man diese neue Arbeit mit Schwarze Löcher, einer Komposition von elegant gekleideten, modernen Geschäftsleuten auf einer gebrauchten Tischplatte, erinnert der Stil an die Neue Sachlichkeit, jene kurze, intensive Kunstrichtung der Weimarer Republik als Reaktion auf den Expressionismus.

Oft wählt der Künstler alltägliche Gebrauchsgegenstände wie die Wagenachse in Omnibus (2016) als Sujet, deren sachlicher Wiedergabe aber ein eigener Zauber anhaftet. In Pöggeler’s Haus/Tempel (2016) sieht man ein etwas surreales, Dali-ähnliches, prekäres Konstrukt aus Holzstäben in einer Landschaft stehen, das dieselbe endlose Melancholie wie Caspar David Friedrichs einsamer Mönch in Mönch am Meer (1810), oder Andrew Wyeth’s sehnendes Mädchen in Christina’s World (1948) ein Jahrhundert später ausdrückt.

Die Eröffnung findet am Freitag, den 3. Juni um 18:00 statt.

Der Künstler wird an der Eröffnung teilnehmen.

Weitere Informationen: www.maerzcontemporary.com

 

Kunst auf dem Schiff

Bildermacher Aida @ C- PöggelerBildermacher
Mai 2016
Zeitgenössische Skulpturen auf dem Kreuzfahrtschiff AIDA Prima

Projekt Säulenheilige

Einladung PöggelerFreitag, 29. April 2016 um 16.30 Uhr

Grafental
Hohenzollernallee
40235 Düsseldorf
Deutschland

Projekt Säulenheilige

Paar III_AufbauChristoph Pöggeler
Paar III {Südzucker} 2015
Flyer Enthüllung Südzucker
Paar III_Enthuellung

Auf Milchstraßen und Holzwegen

Die Galerie Schürmann und das Geistliche und Kulturelle Zentrum Kloster Kamp zeigen in Kooperation mit der Art Edition-Fils, Düsseldorf Arbeiten von Christoph Pöggeler

auf Milchstraßen und Holzwegen

Zur Vernissage am Samstag, dem 17.01.2015 von 18:30 – 21:00 laden wir Sie herzlich in den Gewölbekeller Kloster Kamp ein.

Begrüßung: Dr. Peter Hahnen
Einführung: Daniel Honus

Einladung als PDF

Ausstellung Rheinisches Landesmuseum Bonn

Ausstellung Rheinisches Landesmuseum Bonn - Rheinischer Kunstpreis… schläft ein Bild in allen Dingen
Ausstellung Rheinischer Kunstpreis
22.04. -13.06.2010 verlängert bis 15.08.2010
Eröffnung am Mittwoch 21 .04.2010 um 19.00 Uhr

Christoph Pöggeler erhält Rheinischen Kunstpreis

„Christoph Pöggeler (Jahrgang 1958) vertritt eine absolut zeitgenössische Position in der Malerei, einen Realismus, der nicht bei Vordergründigem bleibt, sondern sich mit der Welt der Ideen und der Erinnerungen beschäftigt. Seine virtuos gemalten Bilder, die immer wieder überraschen und den Betrachter mit ihrer eigenwilligen Ästhetik bisweilen irritieren, entwickelt Christoph Pöggeler direkt aus dem Malgrund heraus, den er als Bildfindungsarsenal nutzt. Pöggeler malt nicht auf die klassische Leinwand, sondern benutzt Bildträger wie Holz oder verrostete Metalloberflächen, um mit den vorgefundenen Strukturen selbst malerische Geschichten zu entwickeln.

Das assoziative Element, mit dem er auf dem Bildgrund Figuren und Formen erfindet, setzt sich in der Betrachtung fort und ermöglicht ein Eintauchen in seine Bildwelten. Mit seiner malerischen Art, die bis an die Augentäuschung reicht, bewegt er sich zwischen Bild und Wirklichkeit, zwischen Abbild und Bildidee. Das Werk von Christoph Pöggeler ist auch eine rheinische Antwort auf die Leipziger Schule.“